Die Serie „Fragmentierte Welt“ beschäftigt sich mit einer Wirklichkeit, die nicht mehr als geschlossenes Ganzes erscheint. Erinnerungen, Gefühle und Erfahrungen überlagern sich, Perspektiven verschieben sich, Formen zerfallen und finden sich in neuen Zusammenhängen wieder.
Die geometrischen Strukturen dienen dabei nicht als Selbstzweck. Sie sind Ausdruck einer Welt, die aus vielen Blickwinkeln besteht – widersprüchlich, vielschichtig und ständig im Wandel. Zwischen klaren Linien und offenen Flächen entsteht Raum für eigene Assoziationen und persönliche Geschichten.
Wie in meinen anderen Werkserien geht es auch hier nicht um die möglichst genaue Darstellung der Realität, sondern um das, was hinter dem Sichtbaren liegt. Wo „Lichträume“ die Kraft von Licht, Atmosphäre und Erinnerung erforscht, richtet „Fragmentierte Welt“ den Blick auf die Zerbrechlichkeit unserer Wahrnehmung. Beide Serien verbindet die Suche nach Momenten, die sich nicht vollständig in Worte fassen lassen – Bildern, die weniger erklären als spürbar machen.
