Zwischen Erinnerung und Landschaft
Es gibt Landschaften, die wir nicht nur mit den Augen sehen. Sie bleiben als Stimmung, als Licht oder als flüchtige Erinnerung in uns zurück.
Dieses Bild ist keine exakte Darstellung eines bestimmten Ortes. Es ist der Versuch, das festzuhalten, was nach dem eigentlichen Moment bleibt. Formen lösen sich auf, Farben überlagern sich und Konturen werden bewusst reduziert. Nicht, weil Genauigkeit unwichtig wäre, sondern weil unsere Erinnerung selten präzise ist.
Mich interessiert nicht die perfekte Wiedergabe der Natur. Mich interessiert, wie wir sie wahrnehmen. Jeder Mensch betrachtet dieselbe Landschaft mit anderen Erfahrungen, Gefühlen und Erinnerungen. Dadurch entsteht für jeden Betrachter ein anderes Bild.
Die kräftigen Farbflächen und vereinfachten Formen laden dazu ein, den Blick schweifen zu lassen und eigene Geschichten zu entdecken. Vielleicht erinnert das Bild an einen Spaziergang durch den Wald, an das Licht eines Sommerabends oder an einen Ort, den es nur in der eigenen Erinnerung gibt.
Meine Malerei soll nicht nur zeigen, was sichtbar ist. Sie soll Raum schaffen für das, was zwischen Wirklichkeit und Erinnerung entsteht.
Wo Worte enden, beginnt das Bild.





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